Größer. Bunter. Vielfältiger.

Der diesjährige IDAHIT* am 17. Mai 2019 in Augsburg war ein voller Erfolg.
Mit einem bunten Mix aus Kundgebung am Königsplatz, einer Stadtführung und einer Filmvorführung im Textilmuseum
konnten viele Menschen erreicht werden.

Aus der Politik konnte sich Eva Weber, zweite Bürgermeisterin, ein Bild vom IDAHIT* machen und erfuhr somit auch, wo es überall noch Diskriminierung gibt.


Der Tag startete um 13 Uhr am Königsplatz mit vielen Gesprächen. Um 14:15 Uhr startete die zentrale Kundgebung mit Redebeiträgen von Veranstalter Marcel Albig und der Amnesty International Jugendgruppe Augsburg. In verschiedenen Ländern ist die Lage für LGBT*-Menschen untragbar. Anfang April hat der Sultan von Brunei die Todesstrafe für Homosexuelle eingeführt. Nach langanhaltender internationaler Kritik will er nun verzichten, die Todesstrafe zu vollstrecken. Allerdings bleibt das Gesetz auf dem Papier erhalten. Wir müssen den Druck weiter aufrechterhalten! Hier in Deutschland ist auch noch einiges zu tun.

Mobbing an Schulen, Diskriminierung bei der Adoption gleichgeschlechtlicher Paare und die nicht passende Reform des Transsexuellengesetzes sind nur einige Dinge die noch angepackt werden müssen. Genauso müssen Konversionstherapien verboten werden.

Nach der Kundgebung haben wir Luftballons in den Himmel steigen lassen und sendeten somit eine bunte Botschaft in die Welt.

Eine Augsburger Stadtführung unter dem Motto „auf den Spuren von Lesben, Schwulen und queeren Menschen“ startete um 15:15 Uhr. Am Perlachturm wurden verurteilte Menschen, die ihre Homosexualität ausgelebt haben, bis zum Hungertot in Käfige gesperrt. Der Gang durch unsere Geschichte führt uns durch die Jahrhunderte, vorbei an Treffpunkten wie dem EKU 34 und dem Thing, wo eines der Augsburger Frauenzentren war.

Einen bunten Abschluss gab es im Textilmuseum mit einer Filmvorführung um 17:15 Uhr. Im gezeigten Film „Pride“ machte sich eine Schwulen- und Lesbengruppe 1984 aus London auf, um im walisische Dorf Onllwyn streikenden Bergarbeiter zu unterstützen. Da die Schwulen- und Lesbenszene auch unter der reaktionären Politik der Thatcher-Regierung und den Übergriffen der Polizei zu leiden hat, beschließt die Aktivistengruppe, sich mit den Arbeitern zu solidarisieren und Spenden zu sammeln. Die „Perversen aus der Großstadt“ werden anfangs nicht mit offenen Armen empfangen. Mit viel Einfühlsamkeit und Geduld gelingt es ihnen, das Eis zu brechen.

Der Veranstalter Marcel Albig wurde auch zum Bayerischen Rundfunk nach München eingeladen, um bei bayern2 die Thematik "Homophobie & Transphobie aufzugreifen. Natürlich anlässlich des IDAHIT*.

60507683_10211340516788381_7007788181978349568_n60230991_10211340516868383_8341603435530944512_n


SPONSOREN 2020

Sponsoren
 
 
xpose360-sponsor
 
 

PARTNER

Alle Unterstützer und Partner des IDAHIT*

KOOPERATIONSPARTNER 2019

 
 
 
 
in Zusammenarbeit mit
ZUSA – Zusammen in Augsburg
Dieses Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert
 
 
 
 

in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Augsburg
 
 
 
 


RÜCKBLICK 2018

Das war der IDAHIT* 2018
 
 

SPENDEN

Du möchtest die Arbeit beim IDAHIT* in Augsburg unterstützen?

Kontaktiere uns einfach über das Kontaktformular oder spende direkt auf das Vereinskonto des Christopher Street Day Augsburg e.V. und gebe beim Verwendungszweck: "Spende IDAHIT* 2020" an:

Kontoinhaber: Christopher Street Day Augsburg e.V
Institut: Bankhaus Anton Hafner KG Augsburg
IBAN: DE38 7203 0227 0052 2740 08
BIC: ANHO DE77 XXX



KONTAKT

Fragen oder Anregungen?
Werde Partner und Unterstützer des IDAHIT*s!
Melde Dich jetzt!
 

Diese Seite ist geschützt durch reCAPTCHA von Google Privacy Policy und Terms of Service

 

Jetzt Sponsor werden!